Leben im Bad

Unternehmen

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Nach der unfreiwilligen „Wachstumspause“ im Jahr 2009 konnte Duravit 2010 bei wieder stabileren weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen den Wachstumskurs der Vorjahre fortsetzen. Mit wenigen Ausnahmen zeigte sich in den internationalen Märkten außerhalb der EU ein deutliches Umsatzwachstum, innerhalb der EU eine größtenteils stabile Marktentwicklung, in Deutschland ein Plus von 4 %. In Summe stieg der Umsatz im Konzern um 12,1 % und lag in 2010 bei 328,2 Mio. Euro. Mit diesen Zahlen konnte Duravit erneut in fast allen Märkten besser abschneiden als der Wettbewerb.

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Neu gebaute Produktionsstätte in Indien, im Staat Gujarat.
Auch 2010 wurden wieder einige Auslandsprojekte zum erfolgreichen Abschluss gebracht. Nach langjähriger erfolgreicher Bearbeitung war der polnische Markt reif für eine eigene Vertriebsgesellschaft. In Saudi Arabien ging als weitere neue Vertriebsorganisation die Duravit Saudi Arabia LLC an den Start. Mit der Eröffnung der zehnten Duravit-Produktionsstätte weltweit schloss Duravit außerdem eine Lücke im asiatischen Kontinent. Zusätzlich zu den drei Werken in Deutschland, darunter neben Hornberg und Meißen auch das einzige Badmöbelwerk der Gruppe in Schenkenzell, sowie Werken in Frankreich, Ägypten, Tunesien, China und der Türkei, produziert Duravit nun auch in Indien.

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Neues Geschäftsfeld: SensoWash WC-Sitze bieten einen ganz neuen Standard an Hygiene und Komfort.
Investitionsseitig lag der Schwerpunkt auf der weiteren Optimierung der Herstellkosten, der kontinuierlichen Stärkung der Produktionssicherheit sowie gezielten Umweltmaßnahmen. Das Entwicklungstempo hat Duravit noch gesteigert. Das Ergebnis waren unter anderem Produkte, wie der neue elektronische Dusch-WC-Sitz SensoWash, die ein neues Geschäftsfeld bedeuten.

Die Personalstrukturen konnte Duravit weiter ausbauen, weltweit auf 5.415 Mitarbeiter in der Duravit-Gruppe. Der Zuwachs der Duravit AG betrug 1,0 %. In Deutschland sind in der Gruppe 20,7 % der Beschäftigten tätig. Das verdeutlicht, dass das Wachstum vor allem im Ausland stattfindet, aber gleichzeitig Arbeitsplätze in Deutschland schafft und sichert.

Wesentliche Absatzmärkte in 2010 waren unverändert Mitteleuropa – hier besonders Deutschland, Italien, Spanien, United Kingdom, Frankreich –, der Nahe Osten sowie Ägypten und zunehmend ausgewählte Länder Asiens. Der Großteil des Umsatzes wurde im Euro-Raum erzielt; der internationale Anteil am Umsatz lag im Duravit Konzern bei insgesamt 77,1 %.


Duravit-Gruppe (in Mio.Euro, Umsatz an Dritte)


Mitarbeiterentwicklung Duravit-Gruppe

Hauptsitz
Duravit AG
Werderstraße 36
D-78132 Hornberg
Phone +49 (0) 7833-70-0
Fax +49 (0) 7833-289
E-Mail: info@duravit.de
Internet:
www.duravit.de
www.duravit.com

Aufsichtsratsvorsitzender
Gregor Greinert

Vorstand
Prof. Dr. Frank Richter (Vorsitzender)
Werner Griebe
Dr. Reinhard K. Volk

Gründungsdatum
1817

Mitarbeiter 2010
5415

Umsatz 2010
328,2 Mio. Euro (Gruppe)

Produktsortiment
Sanitärkeramik, Badmöbel, Accessoires, Dusch- und Badewannen, Whirl- und Wellness-Systeme, Keramische Küchenspülen

Werke
Deutschland: Hornberg, Meißen (Sanitärkeramik),Schenkenzell (Badmöbel)
Frankreich: Bischwiller (Sanitärkeramik)
Ägypten: Kairo (Sanitärkeramik), Kairo (Acrylwannen)
Türkei: Istanbul (Sanitärkeramik)
China: Chongqing (Sanitärkeramik)

Tunesien: Bizerte (Sanitärkeramik)
Indien: Tarapur (Sanitärkeramik)


Zentrallager
Duralog, Duravit Logistik GmbH,
Achern, Germany

Vertriebsgesellschaften
Australien
Belgien/Luxemburg
China
Dänemark
Hong Kong
Indien
Italien
Japan
Libanon
Middle East
Niederlande
Österreich
Polen
Portugal
Saudi Arabien
Schweden
Schweiz
Spanien
Südafrika
United Kingdom
USA

Vertriebsbüros
Dubai
Latein Amerika
Polen
Russland/CIS
Tschechien/Slowakei
Ukraine
Ungarn