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14. Mai 2013 — |
Unternehmen |
7%
Wachstum, robuste Bilanzrelationen
Mit zunehmender Internationalisierung, der
erfolgreichen Einführung von Produktneuheiten und der Investition in moderne
Produktionstechnologien hat die Duravit Gruppe ihre gute Markposition
weiter ausgebaut. Der Umsatz belief sich im Jahr 2012 auf 378 Mio. Euro und steigerte
sich damit deutlich um 7,0 % gegenüber dem Vorjahr. Das
operative Ergebnis und der Cash Flow blieben trotz schwieriger
wirtschaftlicher Rahmenbedingungen stabil. Erheblich
verbessert werden konnte die Eigenkapitalquote, die von 36,5% auf 42,4 % anstieg.
Damit hat sich die Bilanzstruktur des Herstellers für Designbäder im ersten
Jahr nach Amtsantritt des Vorstandsvorsitzenden Prof. Dr. Frank Richter weiter
verbessert. „Der Markterfolg spiegelt sich in einer guten Finanzlage sowie
in positiven Ratings der Banken wider. Dies gibt uns
Handlungsspielraum, um unser Unternehmen u.a. durch Stärkung der
Entwicklungsaktivitäten sowie für die weitere, nationale und internationale
Marktbearbeitung zukunftsfähig aufzustellen“, sagt Prof. Dr. Frank
Richter. „Unser Ziel ist es, die Marke Duravit mit Original-Design,
innovativen Technologien und höchsten Qualitätsstandards
weiter zu stärken.“
Im Jahr 2012 hat das Unternehmen seine Marketingaktivitäten intensiviert und durch die Einführung neuer Produkte wie SensoWash C oder der vielfach prämierten Duschabtrennung OpenSpace den eigenen Anspruch an Design und Technik unterstrichen. Auf überaus positive Resonanz stießen die Anfang 2013 präsentierten Neuheiten, wie die Komplett-Bad-Serien DuraStyle und HappyD.2 sowie die universelle Badmöbelserie X-Large.
Insbesondere China, Ägypten, USA und Großbritannien trugen zum Wachstum bei. Zudem verzeichnet Duravit in Indien sehr gute Fortschritte bei der Optimierung des eigenen Werkes sowie in der Marktbearbeitung. Insgesamt lag der internationale Anteil am Umsatz mit 33 Beteiligungsgesellschaften und einer Präsenz in rund 120 Ländern bei rund 80%. In Deutschland verlief das Geschäft insgesamt stabil. Das Unternehmen fokussiert sich hier unverändert auf den Vertriebsweg über Großhandelspartner und Installateure. Zudem tätigte das Unternehmen in Deutschland die meisten Investitionen weltweit. Auch dieses Jahr stehen wichtige Investitionen in den Werken und im IT-Bereich an. In Meißen soll die Ausstellung mit dem Schwerpunkt „Technologie im Bad“ neu ausgerichtet werden, nicht zuletzt um das umfangreiche Seminarprogramm vor Ort noch weiter zu professionalisieren.
Ihre personellen Ressourcen hat die Duravit Gruppe im Jahr 2012 weiter ausgebaut und beschäftigt nunmehr weltweit 5.705 (+2,7% gegenüber Vorjahr) Mitarbeiter. In Deutschland waren 58 Auszubildende und Studenten der Dualen Hochschule aus rund 20 verschiedenen Ausbildungsgängen beschäftigt. Um Mitarbeiter aus den eigenen Reihen u.a. für Führungsaufgaben zu qualifizieren, startete Duravit im November 2012 die zweite Staffel des internationalen Duravit Leadership Programs. Dabei durchlaufen insgesamt 17 Teilnehmer ein 18-monatiges Schulungsprogramm und arbeiten an bereichsübergreifenden, internationalen Projekten.
Die Produktion von Duravit ist konsequent an ökologischen Standards ausgerichtet. Dementsprechend sind die Standorte Hornberg, Meißen, Schenkenzell, Bischwiller und China bereits nach DIN ISO 14001 sowie Energiemanagement DIN ISO 50001 zertifiziert. Das Duravit-Werk in der Türkei wird 2013 folgen.