Leben im Bad

Produkte Materialkunde Acryl

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Acryl – ein Material mit sympathischen Eigenschaften. Vor mehr als 30 Jahren hat der Werkstoff Acryl Einzug in die Sanitärbranche gehalten. Heute ist er längst fest in der Landschaft der Bade-,  Dusch- und Whirlwannen etabliert. Das ist nicht verwunderlich, denn ein näherer Blick enthüllt viele Eigenschaften, die diesen Werkstoff ausgesprochen sympathisch machen – besonders für ein Produkt, das dem Benutzer zwar nicht unter die Haut, aber doch unmittelbar an die Haut geht.  
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Ein angenehmes Gefühl für unsere Haut: Sanitäracryl.
Die Haut ist nicht nur ein Schutzwall gegenüber der Außenwelt, sondern auch ein hoch spezialisiertes Sinnesorgan. Deshalb will wohl überlegt sein, womit man sie in Berührung bringt. Ein Vorteil ist da die  warme, porenfrei glatte Oberfläche von Acryl-Wannen. Wer sich auf den Wannenrand setzt oder schon in der Wanne liegt, während das Wasser noch einläuft, erlebt das Gefühl bei der Berührung als angenehm. Das kommt der Oberflächensensibilität unseres flächenmäßig größten Organs sehr entgegen. Die Haut empfindet das Material als sympathisch, der Benutzer fühlt sich direkt wohl. 

Die Glätte der Oberfläche von Acryl ist zugleich auch für die Reinigung von Vorteil. Da sich die Schmutzpartikel nicht festsetzen können, lässt sich Acryl in der Regel mit einem weichen Tuch und etwas Wasser einfach sauber halten. Stärkere Verschmutzungen können auch mit warmem Wasser und einem flüssigen Reinigungsmittel, Geschirrspülmittel oder Seifenlauge entfernt werden. 

Eine weitere „glänzende“ Eigenschaft zeichnet Acryl aus. Mit seinem weiß schimmernden Glanz fügt sich der Werkstoff harmonisch in die Reihe der keramischen Objekte im Bad ein und sorgt so für eine Durchgängigkeit im Design. Die Wannen sind außerdem elegant mit Möbelverkleidungen zu kombinieren, so dass nicht nur Wanne und Keramik perfekt zueinander passen, sondern auch die Verkleidung eine Verbindung mit den Badmöbeln eingeht. Daraus ergibt sich eine außergewöhnliche Harmonie in der Gesamtgestaltung des Raumes. Dabei kann der Benutzer sicher sein, dass die Acrylwanne ihre Farbe auch ein ganzes Badleben lang behält. Der Werkstoff ist durchgefärbt, UV-stabil und farbecht. Und: Sanitäracryl bietet unschätzbare Vorteile in puncto Design. Acryl lässt aufgrund seiner Produktion und Verarbeitung große Freiheiten; nahezu jede Form,  jedes Design ist möglich. Doch wie genau wird produziert?


Die Basis für die Produktion bildet der pure Werkstoff in Plattenform. Diese Platten werden gereinigt und auf ca. 180 Grad erhitzt. Über ein Vakuum wird er sodann tief gezogen - in eine Form aus Aluminium, wo er erst einmal abkühlt. Hat er eine entsprechende Temperatur erreicht, wird nun die Wanne entnommen und von hinten durch einen Verbund aus Acryl, Holz und Glasfaser verstärkt. Danach erfolgt die Endbearbeitung und die Qualitätskontrolle laut DIN EN 198. Das fertige Produkt ist sodann bereit für Verpackung und Abtransport. 

In der Regel wiegt eine fertige Badewanne aus Acryl zwischen 25 und 35 Kilo. Ein Vorteil für die Montage. Doch das Produkt aus Sanitäracryl ist nicht nur montagefreundlich, sondern zeichnet sich auch durch Widerstandsfähigkeit gegenüber fast allen haushaltsüblichen Reinigungsmitteln aus.

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Zur Behebung von Kratzern, Scheuer- oder schadhaften Stellen.
Insgesamt also ein leistungsfähiges Hightech-Material mit langlebiger Produktqualität, das nicht nur bei Wannen, sondern auch noch in einer etwas anderen Modifizierung gerne eingesetzt wird: die Cockpithauben von Flugzeugen sind aus dem gleichen Material. Und selbst im Extremfall – sollte z.B. einmal ein Hammer beim Bildaufhängen in die Badewanne fallen - zeigt sich Acryl benutzerfreundlich und lässt sich sehr gut reparieren. Mit einem speziellen Set vom Hersteller kann der Kratzer ausgeschliffen und wieder gefüllt werden. Das Ergebnis: Die Oberfläche ist gleich wieder gewohnt glatt und glänzend. 

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