Zurück

News

5
Mär
2010

Products

Solar Decathlon

Fotos: OttFotos: Ott
Bereits zum zweiten Mal in Folge gewann 2009 das Studententeam der TU Darmstadt den internationalen Solar Decathlon. Zu diesem alle zwei Jahre in Washington stattfindenden Wettbewerb werden nur 20 Universitäten zugelassen. Sein Ziel ist es vor allem, die teilnehmenden Studenten in den Bereichen Energieffizienz, erneuerbare Energien und nachhaltiges Bauen weiterzubilden und auch das Bewusstsein der Öffentlichkeit für diese Themen zu wecken.
Die Aufgabe besteht darin, auf 75 m2 ein energetisch autarkes Gebäude für das Wohnen im Jahre 2015 zu entwerfen. Das Haus wird dann unter verschiedenen Aspekten wie Architektur, Lichtplanung, technologische Umsetzung, Warmwasserbereitung und Einspeisung solarer Energie ins Netz, aber auch Marktfähigkeit und Home-Entertainment bewertet. Einzigartig an diesem studentischen Wettbewerb ist, dass die einzelnen Projekte nicht nur auf dem Papier entstehen, sondern real gebaut werden. So konnten über 250.000 Besucher die 20 in Washington errichteten und wieder demontierbaren Projekte besichtigen bevor sie abgebaut und in anderen Städten gezeigt wurden.
Das Siegerprojekt „surPLUShome“ des Darmstädter Teams unter Leitung von Prof. Manfred Hegger, Lehrstuhl Entwerfen und Energieeffizientes Bauen, punktete vor allem in der Kategorie Solargewinn: Nahezu die gesamte Fassadenfläche wurde in Anlehnung an das traditionelle Schindel-Prinzip mit Photovoltaik-Elementen bekleidet. Auch auf dem Dach bilden sie eine homogene Fläche und erwirtschaften so die doppelte Menge der für den Betrieb des „surPLUShomes“ nötigen Energie. Diese wird durch die Kompaktheit des Baukörpers, die extrem dichte Gebäudehülle, wärmespeichernde Materialien im Inneren sowie den gesteuerten Sonnenschutz gering gehalten. Für die notwendige Wärme- und Kälteerzeugung sorgt eine Wärmepumpe, die im Luft-Luftbetrieb arbeitet, so dass keine Heizkörper die offene Raumwirkung stören. Alle technischen Systeme werden über einen „European Installation Bus“ gesteuert.
Bei aller Energieeffizienz war den Entwerfern auch wichtig, dass das Haus ein hohes Maß an technischem wie auch atmosphärischem Komfort bietet. Den Innenbereich des quaderförmigen Baukörpers erlebt der Besucher als einen einzigen, großzügigen Wohnraum. Um Bereiche unterschiedlicher Privatheit zu schaffen, wurde der Boden im Schlaf- und Badbereich quer um zwei Stufen abgesenkt. Darüber befindet sich eine offene Galerie. Längs teilt den Raum ein sogenanntes „Multifunktionsmöbel“, in dem die offene Küche, Bad, Treppe und Technik untergebracht sind. Ebenfalls hier integrierte LED-Paneele können in allen RGB-Farben leuchten und damit variierende Atmosphären und Stimmungen für unterschiedliche Gelegenheiten gestalten.

Das großzügige Einraumkonzept wird durch weitere clevere Details unterstützt. So lässt sich das Bett hinter den Treppenstufen versenken. Der hölzerne Bodenbelag ist durchgängig. Auch das Bad wird erst auf den zweiten Blick als solches erkannt. Die Duschwanne, die sich noch in der Eingangsachse befindet, ist bodengleich im Fußbodenbereich eingelassen, die Regenwasserdusche darüber in die Decke integriert. WC und Waschbecken sind in Nischen des Multifunktionsmöbels untergebracht. Durch zwei in diesem Möbel integrierte Türen lässt sich der Raum abteilen und die nötige Privatheit schaffen. Bewusst setzte das Projektteam bei der keramischen Ausstattung auf Duravit und wählte hier den weißen WC-Tiefspüler und WC-Sitz „Vero“, die mit ihrem schlichten, hochwertigen Design die Wohnraumatmosphäre unterstreichen. Die rechteckige Form und der bündig aufliegende Sitz machen sie erst auf den zweiten Blick als Sanitärobjekt erkennbar – und durch die SoftClose-Automatik und das Schallschutzset auch kaum hörbar. Auch in Sachen Ressourcenschonung leistet Vero seinen Beitrag: es kommt mit nur 4,5 l Spülmenge aus.

Durch pfiffige Ideen, minutiöse Planung und den überlegten Einsatz hochwertiger, nachhaltiger Produkte hat das Darmstädter Projektteam bewiesen, dass energieeffizientes Bauen mehr ist als eine ökologische Notwendigkeit: Richtig angewendet, kann es ein Mehr an Wohnqualität bedeuten...
Fotos: OttFotos: Ott

« Zurück zur Übersicht


Produktnavigator
Zeige Produktmatrix

Mein Duravit
Merkzettel  
Download-Korb  
pro.duravit Portal
Alles für den Profi. Produktdetails, CAD Dateien, Ausschreibungstexte u.v.m. finden Sie auf pro.duravit.de
Duravit Badmagazin
Das Badmagazin online durchblättern, als PDF downloaden oder kostenlos bestellen Broschüren ›

 
 
Produktmatrix